5 Tipps für Sommertage mit Hund in Wien

Kühlweste und Joghurt-Eis: Wir zeigen, wie Sie Ihrem Vierbeiner die Hitze angenehmer gestalten können.

© TOW|Houdek© TOW|Houdek

Die hohen Temperaturen in diesen Tagen verlangen besondere Rücksichtnahme auf Bello, Fiffi & Co. Wir verraten, wie Sie den Sommer mit Ihrem Hund gut überstehen und auf welche Besonderheiten in der Stadt zu achten sind.

1. Spaziergänge

In der Stadt staut sich die Hitze besonders, daher sollten längere Spaziergänge in den kühleren Morgen- und Abendstunden stattfinden. In der Mittagszeit muss eine kleine Runde ausreichen. Bitte unbedingt bedenken, dass sich der Asphalt schnell aufheizt und zu Verletzungen an den Pfoten führen kann! Deshalb sollten Sie mit Ihrem Hund immer auf der Schattenseite gehen bzw. Wiesen und Wald- oder Parkwege bevorzugen. Ein Stopp im kühlen Gras, auf dem es sich herrlich rollen lässt, ist eine willkommene Pause. Bei größeren Runden bitte unbedingt daran denken, eine Reise-Wasserflasche oder einen Faltwassernapf mitzunehmen!

2. Aktivitäten & Beschäftigung

Mehr denken als bewegen lautet an heißen Tagen die Devise! Auch wenn wir Menschen bei dem schönen Wetter zu mehr Aktivität im Freien tendieren, so gilt für unsere vierbeinigen Gefährten: Joggen, Radfahren oder Ball spielen sind bei der Hitze absolut tabu! Fordern Sie Ihren Hund stattdessen geistig heraus – mit Nasenarbeit wie zum Beispiel der Leckerli-Suche im kühlen Gras. Wenn Ihr Hund Wasser mag, dann ist Schwimmen eine schöne Aktivität an warmen Tagen. In Wien gibt es mehrere ausgewiesene Hundebadestellen auf der Donauinsel, an der Alten Donau, in der Seestadt Aspern, am Badeteich Hirschstetten sowie im Draschepark in Liesing. Eine Übersicht finden Sie hier.

3. Cooles Zubehör

Im Zoofachhandel gibt es eine Reihe von Produkten, die den Vierbeinern die heißen Tage angenehmer gestalten sollen. Dazu gehören u.a. mit Gel gefüllte Kühlmatten, Kühlhalsbänder und Kühlwesten. Hier müssen Sie ausprobieren, womit sich Ihr Hund wohlfühlt. Wenn Sie über einen Balkon oder Garten verfügen, können Sie Ihrem Hund mit einer Markise oder einem Sonnensegel ein schattiges Plätzchen zaubern. Eine Bademuschel für Kinder lässt sich auch gut zum Pfoten kühlenden Hunde-Planschbecken umfunktionieren.

4. Ernährung

Stellen Sie Ihrem Hund immer ausreichend frisches Wasser zum Trinken bereit! Bei diesen Temperaturen besonders darauf achten, dass Futterreste umgehend entsorgt werden. Füttern Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten. Eine besondere Leckerei ist selbstgemachtes Hundeeis: Dazu benötigen Sie ein Schleck-Spielzeug mit Öffnung (z.B. Kong), eine Tasse sowie eine Füllung aus Joghurt, Leberwurst, Obst oder ähnlichem. Das Spielzeug befüllen, in die Tasse stellen und tiefkühlen. Beim ersten Ausprobieren sollte das Eis nur zwei bis drei Stunden eingefroren werden, damit der Hund nicht frustriert wird, wenn das Schlecken zu lange dauert.

5. Sonnenschutz

Nicht nur Menschen müssen sich vor UV-Strahlung in Acht nehmen, sondern auch Tiere. Hunde mit hellem Fell, heller Haut oder wenig Behaarung sind hier besonders gefährdet. Empfindliche Stellen sind die Ohren, die Schnauze, der Augenbereich sowie Rücken und Bauch, sofern das Tier sich gerne am Rücken liegend sonnt. Ein Schattenplatz ist hier der beste Schutz. Wenn nötig, kann auch eine Sonnencreme aufgetragen werden oder dem Hund ein T-Shirt angezogen werden.

Auch im heurigen Sommer gilt übrigens: Hunde dürfen niemals im Auto zurückgelassen werden! Schon bei Temperaturen um die 20 Grad kann das Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit zum lebensgefährlichen Glutofen werden.

Share this pageFacebookTwitterDrucken

Um Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können, verwendet diese Website Cookies und Services (z.B. Google Maps) von Drittanbietern. Mit der Benutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen

OK